Über uns
Der Verband
Der Österreichische Astrologenverband – oeav ist eine österreichweite Vereinigung von österreichischen Astrologen und Astrologinnen sowie Astrologie-Interessierten. Er vertritt eine ganzheitlich orientierte Astrologie, die auf den Grundlagen der traditionellen Astrologie aufbaut und versteht sich als Vereinigung sämtlicher astrologischer Fachrichtungen.
Unsere Ziele
Der Vorstand
Der Vorstand ist das Leitungsorgan, er setzt sich aus dem 1. Vorsitzenden (entspricht dem Obmann oder der Obfrau gemäß Vereinsgesetz 2002), seinem Stellvertreter, dem 2. Vorsitzenden, sowie weiteren 5 Mitgliedern zusammen und wird von der Generalversammlung, ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002, gewählt. Nähere Beschreibungen der Aufgaben des Vorstandes und der Generalversammlung finden sich in der Originalfassung der Statuten.
oeav Team
Regionale Gruppen
Regionale Gruppen sollen den Wissens- und Erfahrungsaustausch unter AstrologInnen vor Ort sowie gesellige Zusammenkünfte ermöglichen und sind nicht an spezifische Fachrichtungen der Astrologie gebunden. Insbesondere in den Bundesländern, wo naturgemäß die Dichte an AstrologInnen und damit der Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten nicht so gegeben ist, soll damit die Kontaktaufnahme zu KollegInnen unterstützt werden.

Unsere Anliegen
Zu den wichtigsten Anliegen des oeav zählen die fachliche und persönlichkeitsbezogene Weiterentwicklung und Professionalisierung der Astrologen/Astrologinnen sowie das Networking unter den oeav-Mitgliedern. Neben anderen Aktivitäten, wie z.B. Vorträge, Kongresse und Workshops, ist die Bildung von Regionalen Gruppen bzw. Astrologie-Stammtischen, die von oeav-Fachmitgliedern geleitet werden, eine bedeutende Maßnahme, um diese Ziele zu erreichen.
Der Österreichische Astrologenverband bietet, sowohl Anfängern wie auch Fortgeschrittenen, die Möglichkeit, gemeinsam in regelmäßigen Abständen am Wissensstand der Astrologie zu arbeiten, sich über astrologische Fragen auszutauschen oder einfach Kontakt mit Gleichgesinnten zu knüpfen.
Tätigkeitsschwerpunkte
Astrologie-Stammtische
Die Astrologie-Stammtische sind regelmäßige Treffen (ausgenommen Juli und August), um sich einerseits über bestimmte Themen innerhalb des gesamten Spektrums der Astrologie auszutauschen, aber auch um einfach gesellig beisammen zu sein.
Martina Groer: “Ich freue mich, wenn sich eine schöne Gemeinschaft entwickelt, in der wir uns gegenseitig bereichern! Es ist jeder herzlichst willkommen, egal über wie viel astrologisches Wissen jemand verfügt.
Sehr gerne möchte ich Sie/Dich zum Kennenlernen bei einem der nächsten Termine begrüßen.”
Die Teilnahme ist kostenlos! Einfach vorbei kommen und dabei sein!
Sie möchten teilnehmen? Oder haben Fragen? Kontaktieren Sie bitte
Mag. Martina Groer
Wir freuen uns sehr, wenn sich unsere Gruppe noch vergrößert. Es ist jeder herzlichst willkommen, der sich zu uns gesellen will, egal über wie viel astrologisches Wissen jemand verfügt.
Die Teilnahme ist kostenlos! Einfach vorbei kommen und dabei sein!
Sie möchten teilnehmen? Oder haben Fragen? Kontaktieren Sie bitte
Susanne Cerncic
Unsere Entwicklung
Astrologische Partnerverbände
Für Interessierte findet sich hier eine Quelle von astrologischen Verbänden und Organisationen, welche auch sehr interessante Veranstaltungen anbieten.
Alle Logos wurden von den Partnerverbänden zur Verfügung gestellt.
Thesenpapier
Dieses Thesenpapier zu den Grundsätzen der Astrologie entstand am 10. März 2013 in dem Zusammenwirken folgender astrologischer Vereinigungen:
Astrologie ist die Lehre der Entsprechungen zwischen den Gestirnen am Himmel und dem Leben auf der Erde. Sie geht davon aus, dass Veranlagung und Werdegang von Entitäten wie z.B. Menschen, Völkern, Nationen oder Unternehmen durch entsprechende Konstellationen am Himmel angezeigt bzw. beschrieben werden.
Die Astrologie kennt verschiedene Anwendungsbereiche, darunter die Geburtsastrologie, Mundanastrologie, Stundenastrologie und Elektionsastrologie.
Welcher Natur der in These 1 erwähnte Zusammenhang ist, lässt sich beim heutigen Wissensstand nicht entscheiden. Die eindeutig bestehenden physikalischen Einflüsse kosmischer Kräfte auf irdische Abläufe wie z.B. die Jahreszeiten oder die Gezeiten sind nicht ausreichend, um den komplexen kosmisch-irdischen Zusammenhang im Sinne der Astrologie umfassend beschreiben zu können.
Ein wichtiger Erklärungsansatz ist das von C.G Jung und Wolfgang Pauli beschriebene Phänomen der Synchronizität, wonach die Übereinstimmung von äußerem Geschehen und innerem Vorgang nicht kausal, sondern sinnhaft verknüpft ist.
Ein für Astrologen bedeutsamer Zeitpunkt ist der Augenblick, in dem ein Prozess seinen Anfang nimmt. Für das Leben eines Menschen ist dies die Geburt. Die kosmische Situation dieses Augenblicks ist eine symbolische Entsprechung der Struktur und Dynamik des hier beginnenden Werdegangs.
Die Arbeit des Astrologen besteht in der Entschlüsselung der Bedeutung dieser ganzheitlichen Symbol-Gestalt.
Das Horoskop ist eine symbolische graphische Darstellung der in These 3 erwähnten kosmischen Situation. Es zeigt diese Himmelskonstellation so, wie sie sich einem Beobachter vom Standpunkt des Ortes des Geschehens aus darstellt. Aus diesem Grunde wird das Horoskop geozentrisch berechnet.
Der Tierkreis ist eine Einteilung der Zone, in der sich Sonne, Mond und Planeten bewegen, in 12 Abschnitte von je 30 Grad. Dabei wird der tropische Tierkreis, der mit dem Frühlingspunkt beginnt, von dem siderischen Tierkreis unterschieden, der sich an galaktischen Strukturen orientiert.
Diese und andere Einteilungen der Himmels- und Ortssphäre bilden eine wichtige Grundlage astrologischer Deutung.
Es ist den Astrologen seit dem Altertum bekannt, dass der Frühlingspunkt durch eine Kreiselbewegung der Erdachse (Präzession) bezüglich der als feststehend zu betrachtenden Fixsterne wandert, so dass sich die Tierkreiszeichen des tropischen Tierkreises nicht mit den Sternbildern des siderischen Tierkreises decken.
Wie in anderen Wissensgebieten mit komplexen Fragestellungen, gibt es in der Astrologie unterschiedliche
Auffassungen über methodische Einzelheiten. Viele dieser Auffassungen beruhen auf sehr altem, tradiertem Wissen, andere auf den Erfahrungen einzelner Astrologen und Schulen. Aus diesem Grund besteht die Notwendigkeit des Erfahrungsaustauschs und ist die Objektivierung durch Vergleich und Überprüfung erstrebenswert.
Das Verhältnis zwischen Schicksal und Willensfreiheit lässt sich folgendermaßen beschreiben:
In seiner strukturellen Anlage, die durch das Horoskop beschrieben wird, ist der Mensch determiniert, in der Entfaltung dieser Anlage ist er aber frei. (Goethe: „Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.“)
Im Bewusstsein dieses Unterschieds zwischen Anlage und Verwirklichung löst sich der Scheinwiderspruch von Willensfreiheit und Determiniertheit.
Aus dieser Überlegung ergeben sich für die Deutung des Geburtshoroskops eines Menschen klare Aussagegrenzen, insbesondere auch was die Prognose betrifft.














